Checking out Playa de Somo in Loredo

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Checking out Playa de Somo in Loredo

24. Juli 2017 Allgemein, Mag 0

Text und Bilder: Eliana Graf

Ende Juni, Playa de Somo, Nordspanien. Sevi und ich checken für euch den Spot der Schweizer Meisterschaften aus. Das erste, was uns auffällt, sind Traumwellen. Schon auf dem Weg von Bilbao nach Somo hat es zwar immer wieder kleine Wellenröhrchen zu bestaunen gegeben. Doch diese toppen alles.

Als wir die Wellen sehen, werden wir sofort hibbelig. Dennoch schiesse ich einige Bilder. Doch eigentlich möchte ich nichts anderes, als mich sofort in die Bucht zu stürzen, so schön sieht es hier aus. Das riecht nach einem Traumtag in einer Traumbucht. Und genau so ist dann auch. Die Wellen sind von ihrem Verhalten her ganz ähnlich wie in meinem Lieblingsspot Cantinho in Peniche. Nur, dass sie etwas schneller brechen und ein klein wenig schwächer sind. Zudem muss man ein bisschen auf die Strömung aufpassen. Dennoch, ich bin schlichtwegs gestoked. Und so surfen wir den Spot, bis der Rückweg zum Auto vor lauter Erschöpfung beinahe zur Qual wird. Nach der zweiten Session bringe ich dann auch fast keinen vernünftigen Satz mehr raus. Mit dem hätte ich absolut gar nicht gerechnet. An dem Ort, an dem die Schweizer Meisterschaften statt finden werden, habe ich mir die Wellen irgendwie anders vorgestellt. Krasser. Schlimmer. Nicht surfbar. Nie hätte ich gedacht, dass wir solchen Spass an diesem Tag haben werden. Gut, im Herbst wird es dann wahrscheinlich schon noch ein bisschen heftiger werden. Trotzdem, der Spot ist ein wahrer Surftraum. Kommt hinzu, dass die Bucht für einen Contest geradezu ideal ist. Denn sie ist gross und rund genug, um je nach Wind-, oder Swellverhältnissen die Meisterschaft einfach um einen Kilometer zu verschieben…

Doch auch sonst bietet der Ort so einiges. Nur ein Steinwurf von Santander entfernt liegt das chillige Dörfchen mit direktem Fährschiff in die spanische Stadt. Mit dabei ist ein Skatepark mit Meeresblick. Einige Kaffees und Restaurants, die voll und ganz auf die Bedürfnisse von Surfern zugeschnitten sind. Beinahe alles hier beinhaltet die vier Buchstaben Surf im Namen des eigenen Geschäftes. Wir geniessen also zwischen und nach unseren Surfsession leckeres Essen in einem super entspannten Ambiente. Und ganz zum Schluss des Tages darf natürlich auch ein Surfshop-Rundgang nicht fehlen.

Ich würde mal sagen: See you there!!!

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Über den Autor

Eliana: Die Redakteurin vom WaveupMag ist vor einigen Jahren mit einem Secondhandsurfbrett aus Mozambique zurückgekehrt. Seitdem surft die Maturitätsschullehrerin und Germanistin in beinahe allen Schulferien. Ihr Lieblingsspot ist Peniche in Portugal, wo sie nicht nur der guten Wellen wegen öfters hinreist, sondern dort auch die portugiesische Herzlichkeit über alles liebt. Und sollte sie mal gerade nicht surfen oder Aufsätze korrigieren, so trifft man sie im Winter auf dem Snowboard an, wo sie bereits mehr als 10 Saisons als Snowboardlehrerin verbracht hat.

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